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Ortschaften im Umkreis Teil 2

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Bad Ems.

Die Stadt liegt auf beiden Seiten der Lahn, der natürlichen Grenze zwischen Taunus und Westerwald, Teilen des Rheinischen Schiefergebirges. Stadt und Gemarkung liegen außerdem im Naturpark Nassau.
Im römischen Zeitraum befand sich im heutigen Innenstadtbereich das Kastell Ems und das Kleinkastell Auf der Schanz, von dem allerdings nichts mehr erhalten ist. Hier waren Auxiliartruppen zum Schutz des Limes stationiert. Der Limes querte bei Bad Ems die Lahn. In den Wäldern um die Stadt herum finden sich noch sehr deutliche Spuren der ehemaligen römischen Grenzanlage.

In der römischen Epoche wurden bereits die Silbervorkommen bei Bad Ems ausgebeutet.

880 wurde das Dorf Ems erstmals urkundlich erwähnt und gilt als im 6. Jahrhundert entstandene fränkische Gründung. Als Ems erhielt der Ort im Jahre 1324 Stadtrechte. Der Kurbetrieb, durch die Nutzung der warmen Quellen, hatte schon früh eine zentrale Bedeutung. Um 1382 entstand das erste Kurgebäude. Bereits 1474 wurde in Bad Ems, auf Veranlassung der gemeinschaftlichen Besitzer, der Landgrafschaft Hessen und der Grafen von Nassau ein neues Badehaus mit acht Baderäumen erbaut. Daneben bestanden am Ende des Mittelalter Häuser der Kurfürsten von Mainz und Trier

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Braubach.

Braubach liegt am rechten Ufer des Rheins etwa zehn Kilometer südlich von Koblenz, dort wo der Mühlbach als rechter Zufluss des Rheins zwei tiefe Täler in das Rheinische Schiefergebirge eingeschnitten hat. Diese Täler sorgen zum einen dafür, dass hier Straßen vom Rhein zu den umliegenden Ortschaften im Taunus gebaut werden konnten, zum anderen umschließt eines dieser Täler fast von allen Seiten mit Steilhängen einen einzeln stehenden Berg südöstlich von Braubach, der somit für die Anlage einer Burg ideale
Voraussetzungen bietet. Hier wurde die Marksburg errichtet.
Die Kelten besiedelten den Marksburgberg bereits in der La-Tène-Zeit (ca. 400 bis 100 v. Chr.).

691 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brubach. Es geht dabei um einen Weinberg, den der Franke Helmgar zu seinem Seelenheil der Basilika St. Cassius und Florentius schenkte, der heutigen Münsterkirche in Bonn. Dies ist zugleich das erste schriftliche Zeugnis zum rechtsrheinischen Weinbau.


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Auel.

Im Jahre 1250 wird der Ort als Owele erstmals urkundlich erwähnt. 1437 wird der kleine und große Zehnte zu Auel, Lehen des Klosters Prüm, in Dorf und Feld, u.a. an Wein für 60 Gulden, von Johann dem Jüngeren, Herrn zu Helfenstein und seiner Frau Else an Graf Johann IV von Katzenelnbogen verkauft.[1] Ab 1806 war Auel Teil des Herzogtums Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde. Seit 1947 ist der Ort Teil des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Es gab viele verschieden Orte, an die Auel kirchlich gebunden war. So war man zuerst gezwungen, die Kirche im vier Kilometer entfernten Ruppertshofen zu besuchen. Später kam man zu der Einigung, dass die Aueler Bürger die Kirche im "nur" zwei Kilometer Lierschied besuchen könnten, da man damals wie heute keine eigene Kirche besitzt. Heute untersteht der Ort der evangelischen Kirchengemeinde zu St. Goarshausen; jedoch finden die Lesungen des Pfarrers in der Gemeindehalle in Auel statt.

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Bornich.



Die Entstehung des Ortes Bornich oder "Bornacho", wie er in der ersten zuverlässigen Urkunde von 1138 genannt wird, wurde von der Ortsnamenskunde in vordeutscher, römischer Zeit vermutet. Eine Bestätigung dafür mag der Fund einer Bronzefibel aus dem 2. Jahrhundert n Chr. sein. Sie wurde bei Pflugarbeiten in Ortsnähe geborgen. Schon in der Merowingerzeit, im 7.Jahrhundert, soll das Trierer Kloster Oeren in Bornich begütert gewesen sein.I n diesem Besitz, dem des Klosters Prüm und der Arnsteiner Grafen, liegen wohl die Wurzeln der Landeshoheit der Grafen von Isenburg über Bornich, so daß Ludwig den Ort samt den umliegenden Besitzungen 1276/77 seiner Tochter Irmgardals Mitgift versprechen konnte. Zu jener Zeit war "Burniche" Hauptort des Gerichts, das bis 1324 auch für St. Goarshausen, Patersberg und Offenthal zuständig war. Erst 1521 richteten die hessischen Landgrafen für Ihr "Bornig" wieder ein "Selbständig Gericht" ein, das bis zum Übergang an das Herzogtum Nassau 1861 Bestand hatte.

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