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Ortschaften im Umkreis Teil 3

Sehenswürdigkeiten aus der Region

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Erstmals wurde "Milene" im Jahre 1131 urkundlich erwähnt, und 1475 bekam dieser Ort das Marktrecht, und es fanden fünf Mal im Jahr Vieh- und Krammärkte statt. Heute gibt es nur einen "Oktobermarkt", am zweiten Wochenende im Oktober, der drei Tage dauert. Sonntags findet ein Umzug mit vielen interessanten Wagen und Fußgruppen in originellen Kostümen statt.

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Um das 9. Jahrhundert wurde die landschaftlich exponierte Rheinhöhe gegenüber dem alten Oberwesel besiedelt. Hieraus entwickelte sich das heutige Dörscheid. Sein Name blieb durch die Jahrhunderte kaum verändert, denn schon um 1250 wird es als „Derscheid“ urkundlich erwähnt. Der Name wechselte von Derscheid, nach Niedern- und Obernderscheit, Obernderst und Niedernderst, Nidder- und Altdörscheid (1640), danach nur noch ein Ort: Derscheid(t), Dörschied, Dörscheid


Das Dorf gehörte zum Besitz der Herrn von Falkenstein, den Ludwig II., Kurfürst von der Pfalz, im Jahr 1277 käuflich erwarb. Damit entstand jene, bis 1803 existierende kurpfälzische Exklave auf dem rechten Rheinufer, die als Unteramt Kaub auch Sauerthal, Weisel, und „beide Dörscheid" umfasste. Im Mittelalter bestanden nämlich zwei Ortsteile, die 1359 als Niedern- und Obernderscheit, 1452 als Obernderst und Niedernderst genannt werden. Einem Kartographen, der statt eigener Ortskenntnis wohl nur eine veraltete Landkarte zur Vorlage hatte, ist das Kuriosum zu verdanken, dass auf seiner Darstellung des Überfalls der Franzosen auf die Festung Rheinfels von 1758 noch einmal beide Dörscheid eingezeichnet sind, denn im Jahr 1640 wurde letztmals von einer vereinigten Gemeinde Nidder- und Altdörscheid berichtet.

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In römischer Zeit bestand am Engelborn, unweit des heutigen Ortes, ein Gutshof. Der Hof wurde verlassen, als die Römer um das Jahr 260 den Limes aufgaben und sich auf das linke Rheinufer zurückzogen. Reste dieses Hofes wurden 1909 durch den damaligen Ortspfarrer Pfaff am Engelborn entdeckt.
Erst in fränkischer Zeit wurde die Gemarkung wieder, diesmal von fränkischen Königsleuten, besiedelt. Das ältese schriftliche Zeugnis zu Dahlheim stammt aus dem Jahr 1105. Damals schenkte Kaiser Heinrich IV. dem Kloster St. Pantaleon in Köln seinen Hof "im Dorf Daleheim, gelegen im Einrichgau, in der Grafschaft Ludwigs von Arnstein".

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Um 1250 wird für Holzhausen an der Haide ein gewisser Helwig genannt, der in Holzhausen das Amt des Schultheißen ausübte. Dann sind erst wieder seit dem 17. Jahrhundert Bürgermeister der Gemeinde bekannt. Um 1694 wird Cornelius Bereß als Bürgermeister genannt, um 1711 dann in gleicher Funktion Johann Jacob Fuhr. Einige Jahre später schein Carl Caspar Burger das Amt übernommen zu haben und es dann bis 1748 ausgefüllt zu haben. Hierbei darf allerdings das Amt der Bürgermeisters nicht mit dem heutigen Amt des Bürgermeisters verwechselt werden.

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