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Toscana 2004 Anreise

Ausfahrten & Treffen

Der ultimative Toscana Törn der Nordwilder im Mai 2004.

Die Mehrheit der Teilnehmer zu diesem Event musste leider einen Großteil der Strecke mit der Deutschen Bundesbahn aufgrund des Zeitfaktors über sich ergehen lassen.
An mir ging dieser Kelch vorbei und konnte die 1131,2 Kilometer alleine abspulen.
Ich muss aber ehrlich gestehen, es war nicht einfach.





Wer mehr über die Anreise unserer Bahnbenutzer erfahren möchte, klicke biite auf das kleine Foto.
Hier gelangt Ihr zu den Fotos der Nordwilder.


Kurze Beschreibung der Anreise !
Meine Tour ging zuerst von Lierschied (Rheinland-Pfalz über Frankreich bis Waldshut-Tiengen im Schwarzwald, wo ich dann auch meinen ersten Zwischenstop bei Freunden einlegte.
Am nächsten Tag ging es dann weiter von Waldshut-Tiengen
Leider war das Wetter bei meiner Anreise in die Toscana nicht besonders gut!
Es war, wie im man es im April gewohnt ist, Regen, Schnee, Hagel und saukalt.
Dieses zog sich von Rheinland-Pfalz bis kurz hinter Milano, wo ich dann gezwungerner Weise noch kurzfristig eine Hotelübernachtung inklusive Trocknung sämtlicher Kleidungsstücke sowie mir selbst einlegen musste.
Die Übernachtung in dem Hotel Mistral war mit 180,00€ zwar nicht gerade günstig, aber dafür sehr konfortabel und mit absolut gutem Service.
Egal, auf jedem Fall konnte ich am nächsten Morgen mit komplett trockener Kleidung und ausgeruht meine Tour fortsetzen, ich musste ja auch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in Vinci ankommen.
Das Wetter hatte sich über Nacht auch etwas gebessert, es war trocken und um die 19° - 20° Grad warm.
Die direkte Tour führt eigentlich von Milano über Piacenca, Parma, Modena und dann kurz vor Bologna rechts ab Richtung Firenze.


Ich entschloss mich aber für die andere, etwas längere und landschaftlich schönere Tour:

Startpunkt Milano über Piacenca, dann rechts vor Parma Richtung Fornovo di Taro über Valmozzola, Pontremoli bis Santo Stefano di Magra.
Hier machte ich dann auch eine weitere große Pause. Leider konnte ich nicht immer die Kamera aus dem Gepäck holen, was ich zurückblickend doch besser getan hätte.
In Santo Stefano musste ich feststellen, dass auch in Italien nicht jeder Biker eine Ducato, Laverda, Motoguzzi oder sonst etwas zwischen den Schenkeln hat. Nein!, auch hier werden Exoten gefahren: wie z. B. Indian, Harley und Yamaha.
Nachdem ich dann meine Pause beendet hatte, führte mich mein Weg ein kurzes Stück weiter auf d
er A12 Richtung Sarzana bis Ortonovo.
Plötzlich rechts vor mir ein fluchender Biker auf einer rauchenden und knallenden Indian.
Ich drosselte mein Tempo, um mir das Schauspiel anzuschauen.
Das ging aber nicht mehr lange, denn plötzlich war die Indian aus und stand rechts am Fahrbahnrand.
Naja, gut was soll man tun, also ran an den Speck und erst einmal Hilfe leisten, gehört sich doch wohl so oder nicht?
Also ich rechts ran. Den Kollegen erst einmal in die Arme genommen und ihm gesagt: Kein Thema, wir schauen uns die Sache gemeinsam an!"
Der war ganz verstört! Ich auch, denn ich verstand absolut nicht, was er mir sagen wollte.
Ok, wir haben uns dann auf die nicht Muttersprache Englisch geeinigt. Ging dann auch alles sehr gut, nur die Indian haben wir nach ca. 1 Stunde Fehlersuche nicht wieder zum Laufen bekommen. Da die nächste Ausfahrt ca. 5 Kilometer entfernt war und ich den Kollegen nicht einfach so stehen lassen wollte, haben wir die Indian mittels Spanngurt kurzerhand zu ihm nach Hause geschleppt.
Bei Ihm zu Hause angekommen: (War schon sehr aufregend) meinte er dann, ich solle doch noch für eine Nacht bei ihm und seiner Familie bleiben. Abends schön etwas Trinken und Essen, damit er sich bei mir für meine Hilfe bedanken kann.
Das musste ich leider ausschlagen, da ich ja an diesem Tag noch in Vinci ankommen musste, um die Abwicklung für unsere Übernachtungsmöglichkeit zu tätigen. Also machte ich mich nach einigen Kaffee`s wieder auf den Weg Richtung Vinci.
Die weitere Tour führte dann von Ameglia über Carrara, Massa, Montignoso bis Viareggio.
Bei Viareggio ging es dann links ab über Massarosa, Lucca, Altopascio, Ponte Buggianese, Pieve a Nievole über die E76.
Von Pieve a Nievole aus ging es dann weiter über die SR443 Richtung Cintolese, über Uggia-Pazzera,(SS436) Castelmartini, Puntoni, Baccane, Poggio alla Cavalla, (SS436) Cavallaina, Biondi, Fornace bis Fucecchio.
Von hier aus war es nur noch ein kleines Stück bis zum Zielort Vinci. Ok, ich hätte schon etwas früher in diese Richtung fahren können aber es war mir egal, da ich ja meistens ohne Karten und sonstiges Zubehör reise.
Aber weiter: Von Fuecchio aus ging es dann über dis SP11 Richtung Ripoli über Ostriaccia, Pagnana, Soviglinan und dann rechts über Valinardi bis Vinci.
Alles gut und schön! Ziel erreicht, aber niemand vor Ort. Super!!
Nach ca. 2 Stunden hatte ich dann endlich jemanden am Telefon, der mich dann aber auch aufgrund unserer verschiedenen Sprachen auch nicht verstand.
Auch egal, nach einer weiteren Stunde kam dann ein PKW, das Tor ging auf, der Wagen fuhr aufs Grundstück,Tor wieder zu!
Und jetzt....??
Nach einer halben Stunde, klingelte dann mein Telefon, wo ich denn sei?
Ich antwortete: Ich stehe doch vor dem Tor, habt Ihr mich nicht gesehen?!
Kurze Pause, Ratlosigkeit auf der anderen Seite und dann endlich die erlösende Antwort:
Oh, wir machen gleich auf.


Das wars, ich bin endlich am Zielort.












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